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S-Bahnplanungen bis Opladen

28.03.25

Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zum zukünftigen S-Bahn-Verkehr im „Zielnetz 2040“ von Köln über Opladen und Solingen nach Düsseldorf wurde letzte Woche im Hauptausschuss des Zweckverbands go.Rheinland offiziell vorgestellt. Go.Rheinland sowie der benachbarte Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hatten das Gutachterbüro Spiekermann mit der Erstellung der Studie beauftragt. Herausgekommen ist nun eine Vorzugsvariante, die eine Verknüpfung der zukünftigen S-Bahn-Linie S 17 (aus Köln kommend) mit der S-Bahn-Linie S 1 (aus Düsseldorf kommend) in Opladen vorsieht.

Demnach ist für das Zielnetz 2040 anvisiert, die bislang in Solingen endende S 1 im Halbstundentakt bis Opladen zu verlängern. Die von Süden kommende S 17 soll im 20-Minuten Takt von Köln-Mülheim bis Opladen verlängert werden. In Opladen wäre dann ein Umstieg auf die jeweils andere S-Bahn-Linie am gleichen Bahnsteig möglich.

Dadurch würde eine neue Direktverbindung aus dem Raum Leverkusen Richtung Düsseldorf Hbf und Düsseldorf Flughafen entstehen. Hierzu wären mehrere Baumaßnahmen notwendig. So müsste im Abschnitt zwischen Köln-Mülheim und Solingen ein drittes Gleis errichtet werden. Zudem wäre in Köln-Mülheim eine zusätzliche Brücke zur Einfädelung der S 17 erforderlich. Des Weiteren müssten vier neue Haltepunkte gebaut werden: Köln-Höhenhaus, Köln-Dünnwald, Leverkusen-Morsbroich und Solingen Landwehr.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de